Holzschutz.
Holz braucht immer einen Oberflächenschutz. Er verhindert, dass sich die Fläche mit Staub und Schmutz zusetzt und das Holz zu stark arbeitet. Im Außenbereich schützen Lacke und Lasuren vor Feuchtigkeit und Sonnenstrahlung. Tierischen und pflanzlichen Schädlingen, die sich in feuchten oder rissigen Holzbauteilen besonders wohlfühlen, wird so ihre Existenzgrundlage entzogen.
Ob Sie für Ihre Hölzer im Innen- und Außenbereich auf Lack oder Lasur zurückgreifen, ist auch Geschmackssache. Das Holz schützen können beide gut. Lack bildet beim Streichen eine dichte Schicht auf der Oberfläche, die Maserung des Holzes verschwindet weitgehend.
Lack ist im Außenbereich etwa fünf bis acht Jahre lang haltbar. Bei der Lasur bleibt die Maserung in der Regel sichtbar, das Holz wird eher imprägniert als versiegelt. Die sogenannte Dickschichtlasur ist ein Mittelding zwischen Lasur und deckendem Lack. Lasuren halten Wind und Wetter etwa vier bis sieben Jahre stand. Lasuren, die im Innenbereich angewendet werden, behalten ihre Schutzfunktion wesentlich länger.
Wenn Sie Nut- und Feder-Bretter für Verschalungen lasieren möchten, sollten Sie das immer vor dem Einbau der Bretter tun. Dann können Sie die Federn auf voller Breite streichen. So verhindern Sie, dass durch das Schrumpfen des Holzes später unbehandelte Holzstellen wieder sichtbar werden.
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